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Archive für November 2007

Fiat iustitia, Rzeczypospolita Polska!

Zuerst berichtete ZEIT-Online, eher beiläufig, von dem Vorfall: Nach polnischen Zeitungsmeldungen habe eine polnische Patrouille in Ost-Afghanistan ohne militärischen Grund ein Dorf beschossen und dabei unschuldige Frauen und Kinder getötet. Die FAZ legte nach.

Demnach ergibt sich gegenwärtig folgendes Bild: Am 16. August 2007 wurde eine (gemeinsame ?) US- und PL-Patrouille beim Ort Nangar Khel durch eine von den Taliban angelegte Sprengfalle angegriffen. Die Gegner eröffneten zugleich mit leichten Waffen das Feuer; es begann ein Gefecht, in das das Dorf jedoch nicht einbezogen war.Stunden später erschien eine zur Hilfe gerufene polnische Einheit des 18. Fallschirmjäger-Bataillons (Bielsko-Biala) , die auf Befehl ihres örtlichen Vorgesetzten – ohne jeden Anlass – das Feuer auf das Dorf eröffnete. Sechs Afghanen, darunter eine schwangere Frau und Kinder, fanden den Tod, drei weitere wurden verwundet.

An das ISAf-Kommando wurde hingegen gemeldet, der Beschuss von Nangar Khel sei nur die Reaktion auf einen von dort ausgegangenen, aktuellen Angriff gewesen. Diese Version des Vorgangs wurde durch eine Presseerklärung  der Isaf-Presse-Stelle, die heute noch im Internet abrufbar ist, veröffentlicht und von einzelnen polnischen Medien weiter verbreitet. In Deutschland war der Vorgang offensichtlich keine Meldung wert.

Besonders nachdenklich muss eine Passage des von Oberstleutnant Claudia Voss, US-Airforce, verbreiteten Textes stimmen: 

“ISAF units operating in the area frequently work with the local people in an effort to bring freedom from the oppression and dangers of Taliban extremists,” said Lieutenant Colonel Claudia Foss, an ISAF spokesperson. “Such incidents are regrettable, and our thoughts and prayers are with the families and friends of those killed and wounded in this very unfortunate incident.”…… “This is yet another example of Taliban extremists continuing to bring the fight to local communities.endangering innocent Afghans,” Foss added. “Every effort is being made to provide the best medical treatment to the injured Afghans.”ISAF personnel are on scene with Afghan authorities investigating the incident and the events that led. 

So weit, so schlecht!  Einer der anwesenden polnischen Soldaten hatte aber offensichtlich ein Handy-Video aufgezeichnet, das dann bei der zuständigen Militärstaatsanwaltschaft in Posen ankam. Die dortigen Ermittlungen führten jetzt zu einem Verfahren gegen sieben an dem mutmaßlichen Kriegsverbrechen beteiligten Soldaten. 

Verwundern kann in diesem Zusammenhang ein Hinweis der Gazeta Wyborcza auf „Befriedungsaktionen“ der Deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg in Polen. Soll das bedeuten, dass man sich auch mit psychologischen Faktoren im „Anti-Terror“, (Banden- oder Partisanen-) Kampf auseinandersetzen will? Zwei Tage vor dem Ereignis war der erste polnische Soldat in Afghanistan durch eine IED um´s Leben gekommen. Rache also? Oder Hass auf fremde Menschen, deren Lebens- und Verhaltensweisen man nicht versteht? Oder ganz einfach Angst und Battle-Stress angesichts eines heimtückisch kämpfenden Gegners?

Der große alte Mann der polnischen Außenpolitik, Wladyslaw Bartoszewski, will sich für die beteiligten Soldaten „schämen“, so die Vorwürfe zuträfen. Der bisher politisch verantwortliche Verteidigungsminister Aleksander Szczyglo („Leider war es kein Versehen.“) sieht dennoch die Möglichkeit eines „Erfolges“ für die polnische Armee, wenn der Vorgang nämlich vollständig aufgeklärt würde.

Und das ist sehr zu hoffen. Denn es geht auch um die Ehre der Republik Polen – nicht mehr und nicht weniger: Ob der polnische Staat die rechtlichen und moralischen Maßstäbe militärischer Kampfführung ernsthaft einzulösen versucht, die er, nach schlimmen eigenen Leiderfahrungen,  immer wieder einklagt. Dazu gehörte auch unabdingbar eine förmliche Entschuldigung bei den Betroffenen und eine Art materieller Wiedergutmachung, wie sie den Sitten des Landes und der Gerechtigkeit entspricht. Das müsste aber längst geschehen sein. Von einem gegenteiligen, die britischen Truppen betreffenden  Beispiel berichtet in diesen Tagen die dpa.  

Aber es geht letztlich nicht vorrangig um die, wie dpa nahe legt,  zu gewärtigenden  Gefahren des Hasses und der Solidarisierung der afghanischen Bevölkerung mit dem Widerstand. Der moralische Anspruch des gesamten westlichen Engagements am Hindukusch steht – wieder einmal – auf dem Prüfstand. Und – nochmals – die Ehre Polens. Deutschen, die Polen schätzen, muss sehr daran gelegen sein, dass Polen hier zum Vorbild wird.   

Ehrendes Gedenken II: Spanische Märtyrer

Bild-Dokumente zum „Blog“ finden Sie hier:  http://subito1.magix.net/album  unter “Spanische Märtyrer”

                                    „;Ellos se lo buscaron!“ 

Am 28. Oktober 2007 wurden auf dem Petersplatz in Rom 498 Männer und Frauen aus Spanien selig gesprochen. Wie die neuen Regeln es vorsehen, geschah dies, im Auftrag des Papstes, durch den Präfekten der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungen“. Entgegen den Erwartungen war Benedikt XVI. doch anwesend; er sprach beim sich anschließenden Angelus davon, dass diese Gläubigen – fast ausschließlich Kleriker und Ordensleute – „ihre Treue zu Christus und der Kirche mit ihrem Leben bezahlt haben“. 

Dem kirchlichen Ritus ging eine öffentliche, auch mediale, Debatte von ungewohnter Heftigkeit voraus. Denn diejenigen, die jetzt als Märtyrer verehrt werden sollen, hatten  allesamt ihr Leben durch die grausame Hand von „Republikannern“ verloren. So sehen es die Bischöfe Spaniens, darauf heben auch die öffentlichen Feiern und Kundgaben ab. 

Gerade in Deutschland widerstanden die Medien heftig: die ZEIT setzte „Märtyrer“ und „religiöse Verfolgung“ in überdeutliche Anführungszeichen. Das weiland „Zentralorgan der FDJ“, die „Junge Welt“ sprach von „Kreuzrittern Francos“.  „Selig sind Spaniens Franquisten“, tönt die taz, es sei „eine Kirche zum Weglaufen, die auch 32 Jahre nach dem Tod des Diktators Francisco Franco nicht in der Demokratie angekommen ist“. Der Berner BUND beklagt die „unseligen Seligen“: „Die Kirche vergisst die Opfer!“ Nur der äußerste rechte Rand des österreichisch-deutschen Katholizismus kämpft einen verloren scheinenden Kampf gegen die „Republikaner, wie sich die kommunistischen Schergen nannten“. Ansonsten sind die katholischen Blätter unseres Landes um einen versöhnlichen Ton bemüht. Es wird für eine differenzierende Sicht auf Spannungen zwischen Staat und Kirche im heutigen Spanien geworben. Radio Vatikan veröffentlichte eine fast kritisch erscheinende Hintergrundanalyse der sich hier zeigenden Probleme. 

 Linke, „Liberale“, „Demokraten“ – sie sehen in der Seligsprechung eine Wiederauflage der „Zwei Spanien“, einen späten Akt erneuter Parteinahme der Kirche für die Falange des „Caudillo“. Die Erinnerung an diese Toten - von denen keiner eine Waffe trug, niemand unter ihnen hatte ein politisches Amt inne – verdunkelt den lichten Kampf zwischen gut und böse, zwischen Demokratie und Freiheit auf der einen, Unterdrückung und religiösem Fundamentalismus auf der anderen Seite.  Darum hatten Linksintellektuelle oft eine gewissen Bereitschaft, nicht solche Morde zu rechtfertigen – das nicht! – aber ein gewisses deutendes Verständnis zu entwickeln. Von Ernest Hemmingway bis Willy Brandt wusste man um die Grausamkeiten der eigenen Seite. Sie wurden aber schnell entweder durch „Aufrechnung“ mit den Taten der „Faschisten“ oder durch Bezugsetzung zu den hohen Zielen der Revolution relativiert. Brandt spricht in seinen 1982 erschienenen Memoiren von den zerstörten Kirchen, die er 1937 auf dem republikanischen Territorium sah. Ja, in den ersten Wochen des Krieges seien von den eigenen Kräften hunderte von Klerikern umgebracht worden. Aber „zur spanischen Wirklichkeit gehörte die Bitterkeit des Volkes (!) gegenüber den Repräsentanten der Kirche“. Und doch sei er, so fährt er fort, bereit gewesen,     „ mit der Waffe in der Hand (zu) verteidigen, was sich mir als die Sache der legalen spanischen Republik und der europäischen Demokratie darstellte“. 

Jede quasi-religiöse Überhöhung der Politik taugt aber nichts zur nüchternen Analyse der Geschichte, ohne die keine Versöhnung wachsen kann. Schon im Frühjahr 1914 hatte der spanische Literat und Philosoph Jose´ Ortega y Gasset in einem viel beachteten Vortrag deklamiert, „dass das Schicksal Spaniens mit dem Fortschritt des Liberalismus aufs engste verbunden ist“, verstanden als „jene radikale Erregung, immer in der Geschichte lebendig, die versucht, jeden Einfluss außermenschlicher Natur vom Staat auszuschließen und die immer von den neuen sozialen Maßnahmen ein besseres Ergebnis als von den alten und vererbten erwartet“. Für Ortega y Gasset und „die Liberalen“ war „Spanien das Problem, Europa die Lösung“. Damit standen sich ein europäisches und ein traditionelles Spanien gegenüber. 

Parlamentarismus, die Diktatur Primo des Riveras und die Zweite Republik von 1931 scheiterten in dieser Spannung. Mit dem Armeeputsch vom Juli 1936 begann der gesellschaftliche Krieg nicht, er nahm nur eine neue Qualität an. Die Kirchen und Klöster brannten schon ab 1931, verbunden mit Plünderungen und Priestermorden. Bis 1936 waren  411 kirchliche Anwesen verbrannt, in den ersten zehn Monaten 1934 30 Kleriker ermordet. Mit dem offenen Ausbruch des Bürgerkrieges brachen dann alle Dämme Die Ermordung der Ordensleute erfolgte, wie das Beispiel Barbastro vom August 1936 zeigt, mit System. Nicht die örtliche Bevölkerung rächte sich „spontan“, sondern in der Regel anarchistische Milizen töteten grausam, gnadenlos, mit dem Ziel, „wahre Revolution“ zu verwirklichen. Der Aufruf “jEllos se lo buscaron!“ – „Sie haben es sich selbst zuzuschreiben“ - brachte das auf eine simple Formel. „Das System“ sollte in seinen Symbolen vernichtet werden. Für die Anarchisten war die Gewalt ein Zeichen echter Revolution. Das „große Töten“ wurde zum Gegenstand verklärender Erinnerung. Die offizielle Regierung der Republik  wusste darum, billigte es stillschweigend oder hatte nicht die Kraft, es zu verhindern. Das Schicksal des Bischofs von Teruel, Anselmo Polanco, belegt diese Situation eindrucksvoll. 

Den spanischen Bischöfen und den Katholiken des Landes waren die antikirchlichen und –religiösen Aktionen seit der mexikanischen Revolution von 1917, auch der Cristero-Aufstand, sehr gegenwärtig. Der Vatikan hatte darüber hinaus genaue Kenntnisse über die Ausrottungs- und Vernichtungsaktionen gegen Kirche und Religion im bolschewistischen Russland der 20iger Jahre.Auch das Kampflied der Interbrigadisten verheimlicht nichts, was zu den Zielen und den legitimen Methoden des revolutionären Kampfes gehören sollte. 

In dieser Situation mag es eher verwundern, dass der spanische Episkopat erst ein Jahr nach dem Franco-Putsch  definitiv Partei ergriff. Die am 1. Juli 1937 datierte „Carta colectiva“, die zu einem Kreuzzug gegen das Böse, zu einer Reconquista gegen antispanische und antichristliche Mächte aufrief, fand die fast ausnahmslose Zustimmung der weltweit 900 katholischen Bischöfe. Die Mordwelle an Geistlichen in Spanien selbst ebbte ab; im „republikanischen Gebiet“ waren die potentiellen Opfer ausgegangen. 

Es war das Anliegen des polnischen Papstes Karol Wojtyla, der NS-Okkupation und kommunistische Herrschaft am eigenen Leibe erfahren hatte, nicht die Erinnerung an die Märtyrer des 20. Jahrhunderts zu verlieren. In seinem Rundschreiben „Tertio millenio adveniente“ vom 10. November 1994 sprach er von der „Rückkehr der Märtyrer“, der „gleichsam „unbekannten Soldaten“ der großen Sache Gottes”. In ihrer unbedingten Bereitschaft zur Treue, Wahrheit und Gewaltlosigkeit sah Johannes Paul II. das letztlich glaubwürdigste Zeugnis für Versöhnung, Liebe und die Einheit der Menschheit.  

Ein politischer Fundamentalismus, jede Art „politischer Theologie“ über Gesellschaft und Staat, läuft hingegen Gefahr, zur “letzten” Gewalt greifen zu wollen. Juan Donoso Cortes und in seinem Gefolge Carl Schmitt haben dieses und jede Revolutionsmystik in der Lehre vom Feind und vom (Bürger-)Krieg konsequent zu Ende gedacht. (Auch Leo Strauss sollte man hier nicht vergessen.) Das Zeugnis der Tausenden spanischer Märtyrer steht dagegen. 

Ehrendes Gedenken I: Nachklapp

Itinerarium Franz Jägerstätter Berlin-Brandenburg/Havel 

2. November 2007 

Die Geschichte geht ihren Gang. Aber die einmal beschrittenen Wege bleiben. Am 9. August 1943, morgens 6.00 Uhr, begann unangekündigt  eine Reise – vom Block III in Tegel, der Militäruntersuchungshaftanstalt, nach Brandenburg-Görden. Franz J. und 11 Mithäftlinge, davon sechs Zeugen Jehovas, die den Waffendienst verweigert hatten (wie die meisten Männer ihrer Gemeinschaft). Der Weg ging über die (frühere) R 1, jene Straße von Aachen bis Gumbinnen an der deutsch-litauischen Grenze.Doch J. fuhr in umgekehrter Richtung, nicht ahnend, was ihn erwartete.  (Das erfuhren die Häftlinge erst nach ihrer Ankunft in Görden: sie sollten am selben Nachmittag um 16.00 Uhr hingerichtet werden.) 

In diesen Tagen, zum Gedenken, folgte ich J.´s Spuren vom Reichskriegsge-richt in Wilmersdorf, am Lietzensee, bis vor die Tore jener Anstalt, die schon wieder – oder immer noch – als eine der „modernsten“ ihrer Art im Reichs-/Bundesgebiet gilt.  Das „Alte Kammergericht“ wird in diesen Tagen einer „profanen Bestimmung“ zugeführt wird. Es soll fast 100 luxuriösen Mietwohnungen Raum geben. Was wird nach der Privatisierung aus den Gedenktafeln, die neben an J. an 260 zum Tode verurteilte „Kriegsdienstverweigerer“, ermordete und vertriebene jüdische Berliner Juristen und den Heeres-Chefrichter Karl Sack erinnern, der selbst 1945 in Flossenbürg sein Leben verlor? Werden sich die reichen Mieter damit konfrontieren  lassen wollen, dass dieses Gericht in neun Jahren 1400 Todesurteile verhängte – in der jetzt wieder hergestellten wilhelminischen Eleganz? 

Heute lassen sich Potsdam und Brandenburg über die Autobahn umgehen; damals noch nicht: die Reichsstraße 1 führt durch die märkische Heide. Und sie brauchten ihre Zeit an jenem 9. August. Ist dann die Havelstadt passiert, braucht´s Weiteres  nach Görden. Im Wald tauchen schließlich die Backsteingebäude der psychiatrischen Klinik auf. Von hier aus sind es nur Meter bis zur „Zuchthausmauer“. Der Haupteingang. Damals wie heute. Kein Zutritt, Die Gedenkstätten-Organisation sieht nur angemeldete Gruppen vor – damit die Ordnung des Hauses nicht gestört wird. Über 1700 Hinrichtungen: Sollten sie nicht einen leichteren Pfad des Gedenkens ermöglichen? Am Zugang nur eine schon witterungsgeschädigte Tafel. Schamhaft nennt sie wenige Daten. Der sowjetische T 34 auf der anderen Straßenseite soll einen „Dank an euch, ihr Sowjetsoldaten“ (unter Nennung der Verbandsnummer) ermöglichen. Verwitterter Kunststein nennt „1798 Opfer des Faschismus“: „Ihre Taten waren gute Taten“. Armer Franz Jägerstätter, in welcher Gesellschaft findest Du Dich hier wieder! (Auch der Nachwende-Gedenkstein an die Sowjet-Opfer der Anstalt verbirgt sich lieber hinter einem Strauch.)  

Letzten Trost und hilfreiche geistliche Gemeinschaft findet F.J. in der Katholischen Pfarrgemeinde Heilige Dreifaltigkeit. Kirche und Pfarrhaus lagen zwar nicht an seinem Weg, aber ihr Priester Albrecht Jochmann kommt zu ihm. Er ist früh gestorben. Görden hat ihn Kraft gekostet. Dasselbe gilt für den Kölner WH-Dekan Heinrich Kreutzberg, den Seelsorger von Tegel. Er kann erst nach dem Krieg an´s Grab des österreichischen Märtyrers treten, mit dem er in Berlin manche Stunde verbracht hat. 

„Nein“, sagt die junge Ordensschwester, die die Kirchentüre zum Rosenkranzgebet aufschließt, eine Tafel, die 12 Priester und zwei Laienchristen (einer davon Jägerstätter) nennt, kennt sie nicht. Und verweist auf die Sankt-Nikolai-Kirche. „Vielleicht dort“. Aber die ist geschlossen, an diesem Sonntagnachmittag, aber zumeist auch sonst. Sie ist die „Gebets- und Gedenkstätte für die Opfer ungerechter Gewalt“, wie eine Außentafel ausweist. Sozusagen universal einsetzbar; auch die Erben der Kommunisten können damit leben. Antifa auf katholisch. 

Wer die Stadt noch einmal hinter sich lässt und den Weg zur Richtstätte nach rechts verlässt, findet den Gördensee. Hier herrscht Frieden. Im Wasser könnte sich das Antlitz des neuen Seligen spiegeln. 

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